Krisen machen deutlich, was wirklich wichtig ist, auf welche Berufsgruppen die Gesellschaft besonders angewiesen ist. Dies sind aber oft nicht diejenigen, die gut bezahlt und im Alltag gewertschätzt werden. Viele Menschen übernehmen für andere Verantwortung – ob in der Familie, im Bekanntenkreis oder eben im Beruf. Wir wollen, dass wir gemeinsam füreinander einstehen und aus der Krise lernen. Wir wollen unser Zusammenleben solidarischer gestalten. Niemand soll zurück bleiben – weder in der Krise noch danach.

Was tun!

Es ist Zeit, die Lehren aus der Krise zu ziehen. Wir wollen weg vom Profitstreben und der Marktlogik, die viele gesellschaftliche Bereiche durchzieht. Wir wollen Solidarität. Denn die Folgen der Krise können jede*n treffen. Deshalb kommt es darauf an, gemeinsam Verantwortung für jeden und jede Einzelne zu übernehmen. Das ist nach der Krise wichtig:

Wohnen ist ein Menschenrecht

Niemand soll mehr in Angst leben, seine Wohnung zu verlieren. Mehr dazu…

Grafik Wohnen ist ein Menschenrecht

Arbeit und Reichtum gerecht verteilen

Jeder soll von seiner Arbeit leben können. Mehr dazu…

Grafik Arbeit und Reichtum gerecht verteilen

Verkehrswende sozial und ökologisch

Mobilität soll für alle sichergestellt werden. Mehr dazu…

Grafik Verkehrswende sozial und ökologisch

Menschen in Verantwortung füreinander

Solidarität muss in der Zeit nach der Krise gefestigt und ausgebaut werden. Mehr dazu…

Grafik Menschen in Verantwortung füreinander

Grafik Arbeit und Reichtum gerecht verteilen
Quelle: giftgruen / photocase.de

Arbeit und Reichtum gerecht verteilen

Gerade die schlecht bezahlten, prekären Arbeitsverhältnisse erweisen sich in der Krise als die systemrelevanten. Geringverdiener und prekär Beschäftigte halten den Laden am Laufen: In der Pflege, in der Logistik, in den Supermärkten. Es zeigt sich in der Krise einmal mehr, dass ihre Arbeit nicht hinreichend gewürdigt wird. Das wollen wir ändern.


Unsere Vorschläge:

Vermögensteuer jetzt!

Wir wollen die Wiedereinführung der Vermögensteuer, um die Kosten von Corona zu finanzieren.

Mindestlohn rauf!

Wir wollen einen Mindestlohn, der zum Leben reicht: 13 Euro sind das Mindeste.

Sonderzahlungen für die Corona-Held*innen!

Wir wollen verpflichtende Sonderzahlungen für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen, auch im Krankenhaus.


Wohnen ist ein Menschenrecht

In Ballungsgebieten explodieren die Mieten – auf dem Land sind kleine Wohnungen rar. Und nicht nur in Corona-Zeiten reicht das Einkommen oft nicht für Miete, Kleidung und gesunde Ernährung. Mietschulden aber führen zum Wohnungsverlust. Weil Wohnungen zum Renditeobjekt geworden sind, muss der Mieter*innenschutz ausgeweitet und Obdachlosigkeit wegen Mietrückständen verhindert werden. Wir wollen mehr bezahlbare neue Wohnungen, einen wirksamen Mietendeckel im Bestand und Wohneigentum nicht nur für Reiche!

Grafik Wohnen ist ein Menschenrecht
Quelle: jock+scott / photocase.de

Unsere Vorschläge:

Mietendeckel statt Mietwucher!

Wir wollen, dass Mieten bezahlbar bleiben.

Bezahlbare neue Wohnungen!

Wir wollen den Wohnungsbau ankurbeln und hohe Neubaumieten vermeiden.

Wohneigentum nicht nur für Reiche!

Wir wollen, dass mehr Menschen Wohneigentum schaffen können.


Grafik Verkehrswende sozial und ökologisch
Quelle: 齐健 from Peking, CC BY 2.0

Verkehrswende sozial und ökologisch

Mobilität für alle muss sichergestellt werden.  Mit der Pandemie ist die bisherige Finanzierung des Öffentlichen Nahverkehrs zusammengebrochen. Aber Menschen sollen auch ohne Auto  zur Arbeit, zur Ausbildung, zum Einkaufen kommen.


Unsere Vorschläge:

Bus und Bahn für alle!

Wir wollen Mobilität flächendeckend und kostenfrei sicherstellen.

Gute Anbindung von Stadt und Land!

Wir wollen neue Verbindungen schaffen.

Ein Ticket für alle Verkehrsmittel!

Einsteigen, losfahren. Wir wollen das Tarifdickicht lichten.


Menschen in Verantwortung füreinander

Das Gebot der Stunde heißt Solidarität. Ob in der Familie, in der Nachbarschaft, in Freundeskreisen. Menschen helfen einander und stehen füreinander ein. Diese Solidarität brauchen wir auch im Gesundheitssystem, der Bildung und der Kinderbetreuung. Die Krise zeigt: Profitlogik, Sparzwang und Konkurrenz haben in vielen gesellschaftlichen Bereichen fatale Folgen. Gesundheit muss in öffentliche Hand, in Bildung und Kinderbetreuung müssen wir mehr investieren. Das ist für alle besser.

Grafik Menschen in Verantwortung füreinander
Quelle: iStock.com/Orbon Alija

Unsere Vorschläge:

Gesundheit ist keine Ware!

Wir wollen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in öffentlicher Hand.

Gute Bildung für alle!

Wir wollen mehr Lehrer*innen einstellen.

Kita-Betreuung verbessern!

Wir wollen mehr Plätze und mehr Erzieher*innen.

Du möchtest auf dem Laufenden gehalten werden oder mit uns in Kontakt treten? Trag dich in unseren Newsletter ein. Ein solidarisches Miteinander geht uns alle an, kämpfen wir gemeinsam für ein neues Miteinander nach der Krise!

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